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Mackenbach ist über die Grenzen hinaus als "das Musikantendorf" bekannt geworden.
Dazu haben, neben den Musikanten selbst, vor allem die zahlreichen Veröffentlichungen
in Presse, Rundfunk und Fernsehen beigetragen.
Das alte Dorf schmiegt sich in eine Geländemulde in einer Höhe von etwa 260 m, dort, wo die Westpfälzische Moorniederung in das Nordpfälzer Bergland übergeht. Die höchste Erhebung ist der 362 m hohe Hebenhübel, bei dem der Mackenbach entspringt.
16 km entfernt liegt in südwestlicher Richtung die Kreisstadt
Kaiserslautern, nur wenige hundert Meter sind es im Süden bis zum Flugplatz Ramstein.
Viele Neubaugebiete machen aus dem ehemaligen Bauern-, Handwerker und Musikkantendorf ein stattliches
Gemeinwesen, das mit zahlreichen Einrichtungen den rund 2200 Einwohnern viel Lebensqualität
bietet.
Ein wenig Geschichte
Mackenbach, das aus einer Rodungssiedlung um das Jahr 1000 entstanden ist, wird mit seinem
heutigen Namen im Jahre 1510 erstmals urkundlich erwähnt. Es gehörte nacheinander
zum Gericht Steinwenden, zum Oberamt Lautern, zur Mairie Ramstein (in frz. Zeit), zum Kanton
Landstuhl und Zweibrücken, zum Landeskommissariat Homburg und schließlich 1920 zum
Bezirksamt Kaiserslautern.
Nach dem Bau der Kirche 1868 wurde 1911 eine eigene Pfarrei errichtet. Vorher gehörte man als Filialort zur Pfarrei Steinwenden. Die katholischen Bürger gehörten zur Pfarrei Ramstein und bekamen 1965 ihre eigene Kirche.
Die Kinder mussten bis 1826 auf eine eigene Schule warten und sich in ältester Zeit wohl nach Steinwenden auf den beschwerlichen Schulweg machen. 1891 und 1965 wurden zwei weitere Schulhäuser gebaut.
Nachdem im Dreißigjährigen Krieg der Ort völlig entvölkert wurde, begann die Wiederbesiedlung gegen Ende des 17. Jh. und erreichte um 1900 die Zahl von 1212 Einwohnern. Der rasche Bevölkerungs-Anstieg und das Vorhandensein nur weniger Handwerksberufe führte rasch zu einem Mangel an Arbeitsplätzen und machte das Entstehen des Musikantentums möglich. Dieses neue Gewerbe bescherte vielen Musikantenfamilien einen außergewöhnlichen Wohlstand, was sich in der großen Anzahl an Musikantenhäusern äußerte.
Nach dem Ende der Musikantenherrlichkeit nach dem 2. Weltkrieg fand man in der aufstrebenden Industrie in Kaiserslautern, im benachbarten Saarland und auf dem Flugplatz Ramstein neue Erwerbsmöglichkeiten.
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